Das Wichtigste zuerst: Hans Gruggers Zustand ist stabil. Nach seinem schweren Sturz befindet sich der Salzburger im künstlichen Tiefschlaf.
Nach dem Crash des 29-Jährigen hätten sich viele eine schnelle Reaktion der Verantwortlichen erwartet. Der Sprung, der Grugger zum Verhängnis geworden ist, wurde jedoch beinahe unverändert belassen. Das verursachte Kopfschütteln bei vielen Fahrern. Der Gesamtweltcup-Führende Ivica Kostelic fand klare Worte und kritisierte die FIS. Seiner Meinung nach hat der Skiverband die Gesundheit der Athleten aufs Spiel gesetzt.
FIS kündigt Konsequenzen an
Als Folge hat die FIS mögliche Strafen gegen den Kroaten angekündigt. Dabei sollten sich die Verantwortlichen lieber mit der Aufarbeitung der Geschehnisse beschäftigen. Keine Frage, der Abfahrtssport ist gefährlich und diese Gefahr kann man nicht ausschalten. Ohne Zweifel ist es wohl auch genau jener Kitzel, der viele Zuseher vor den Fernseher oder direkt an die Stecke lockt. Trotzdem sind es die Abfahrer die Woche für Woche ihr Leben aufs Spiel setzten. Dafür sollte ihnen auch ein gewisses Mitspracherecht eingeräumt werden. Und das nicht erst bei einer Tage später stattfindenden Sitzung, sondern direkt nach so schwerwiegenden Zwischenfällen.
Zum Glück hat es an diesem Kitzbühel-Wochenende nur einen weiteren Fahrer etwas schwerer erwischt. Der Südtiroler Klotz kam mit einer Gehirnerschütterung und einem gebrochenen Arm davon.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen